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Sommer, Sonne, Sonnenschutz

Die Urlaubszeit naht – bald liegen wir wieder am Strand und brutzeln in der Sonne. Doch bevor man sich sorglos in der Karibik bräunt, sollte man sich um den richtigen Sonnenschutz Gedanken machen. Hier ein paar Fakten und Tipps zum Sonnenbaden.

Schutz nach Hauttyp

Die erste Regel beim Sonnenschutz lautet: Nicht nur im Urlaub und vor intensiven Sonnenbädern eincremen. Auch im Alltag und im Schwimmbad sollte auf Sonnencreme oder Spray nicht verzichtet werden. Für den Alltag gibt es spezielle Produkte wie BB-Cremes  für das Gesicht mit leichtem Lichtschutzfaktor. Helle Hauttypen reagieren empfindlicher auf UV-Strahlung und benötigen deshalb auch einen höheren Lichtschutzfaktor bei Sonnencremen.

Typ 1: sehr helle Haut

Menschen mit sehr blassem Teint bekommen sehr schnell Sonnenbrand oder neigen zu Sonnenallergien. Deshalb ist es wichtig, sich einzucremen, bevor man in die Sonne geht. Am besten benutzt man Produkte mit einem LSF 50+.

Suncare Type 1

 

 

Typ 2: mittel helle Haut

Merkmale dieser Hauttypen sind helle Haut, blondes Haar und meist eine blaue, grüne oder graue Augenfarbe. Auch diese Hauttypen bekommen meist innerhalb kürzester Zeit einen Sonnenbrand. Es empfiehlt sich daher LSF 30.

Suncare Type 2

 

Typ 3: mittelbraune Haut

Menschen mit dunkelblonden oder brauen Haaren haben meist mittelbraune Haut. Sonnenbrand bekommen sie nur selten. Trotzdem sollten auch diese Hauttypen sich ausreichend vor der Sonne schützen. Mit einem LSF 20-30 ist für mittelbraune Haut optimaler Schutz geboten.

Suncare Type 3

 

 
Sun care, €7,10 / Ultrasun sun care, €23 / Clarins sun care, €32
Typ 4: braune Haut

Braunes oder schwarze Haar, dunkelbraune Augen und braune Haut – diese Hauttypen können lange in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch auch wenn die Haut nicht rot wird, braucht sie Schutz. Bei brauner Haut reicht Sonnenschutz mit LSF 20 aus.

Suncare Type 4

 

 
Wichtige Facts zum Sonnenschutz

Wer richtig guten Schutz will und keinen Sonnenbrand riskieren möchte, darf beim Eincremen nicht zaghaft sein. Die optimale Menge an Sonnencreme für den ganzen Körper beträgt ca. drei volle Esslöffel. Die Haare werden durch intensive Sonnenstrahlung ebenfalls geschädigt. Mit speziellen Sonnenschutz-Produkten für die Haare kann die Mähne geschützt werden. Auch auf der Kopfhaut kann man einen Sonnenbrand bekommen – während des Schwimmens im Meer oder Pool sollte man deshalb einen Sonnenhut tragen. Nach der Abkühlung ist es wichtig, nicht gleich wieder in die Sonne zu gehen. Selbst wenn die Cremen und Sprays wasserfest sind, ist durch wiederholtes Eincremen besserer Schutz geboten. Ist eine Sonnencreme schon länger als 30 Monate offen, besorgt man sich besser eine neue Creme, denn der LSF zersetzt sich mit der Zeit.

Wie funktioniert Sonnencreme?

In der Sonnencreme sind gewisse UV-Filter, die das Sonnenlicht absorbieren und in Wärme umwandeln oder es reflektieren. Mineralische Filter bestehen aus winzigen Nanopartikeln, die aus Titan gewonnen werden. Diese können die Sonnenstrahlen wie kleine Spiegel reflektieren. Je höher der LSF einer Creme, desto mehr mineralische Filter enthält sie. Ist die Haut nach dem eincremen sehr weiß, enthält die Creme viel Titandioxid. Die Filter verhindern so, dass die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen durch die Haut durchdringen. Mithilfe von Zimtsäure, können die Strahlen der Sonne in harmlose Wärmeenergie umgewandelt werden.

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