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Lifestyle

Namasté mal anders

Entspannung, Fitness und Gesundheit – Yoga vereint all diese Dinge. Die indische Lehre erfreut sich auch in Europa großer Beliebtheit und wird mittlerweile in unzähligen Varianten ausgeführt. Einige davon sind etwas gewöhnungsbedürftig 😉

Yoga – Vereinigung von Körper, Geist und Seele

Es sieht schon etwas akrobatisch aus, wenn die erfahrenen Yogis ihre Übungen machen. Doch die gesteigerte Beweglichkeit ist nur ein Effekt, den Yoga auf unseren Körper haben kann. In erster Linie ist Yoga ein echter Stresskiller. Gerade in der heutigen Zeit suchen viele Menschen einen entspannenden Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag. Mehrere Studien belegen, dass regelmäßiges Yoga den Stresslevel senken kann. Eine Schlafstudie der Harvard University  belegte, dass die Schlafqualität eines Menschen nach acht Wochen Yoga deutlich verbessert war. Die Übungen aktivieren im Hirn den Parasympathikus, der für die Entspannung und Regeneration zuständig ist. Auch eine Studie der Universität Duisburg-Essen konnte belegen, dass das Stresshormon Cortisol mit Yoga nach einiger Zeit im Körper gesenkt werden konnte.

Wer jetzt richtig Lust auf Yoga bekommen hat, könnte doch auch mal eine der ausgefalleneren Varianten ausprobieren. Kaum ein Trend hat sich in den letzten Jahren so oft transformiert wie Yoga. Egal ob nackt oder mit dem Haustier – Yoga kennt keine Grenzen.

Nacktyoga

Es hört sich anfangs etwas seltsam an, aber Nacktyoga gibt es wirklich. Der Gedanke hinter der hüllenlosen Yoga-Praxis ist, sich selbst und seinen Körper besser kennenzulernen – nicht zu vermeiden ist, dass man auch ziemlich viel von den anderen Kursteilnehmern kennenlernt. Nichts desto trotz erfreut sich Nacktyoga echter Beliebtheit. In New Yorks erstem Nacktyoga-Studio für Männer und Frauen „Phoenix Temple“ werden Nacktyoga-Kurse schon seit einiger Zeit angeboten. Gründerin Isis Phoenix kam die Idee für das Studio, als sie nach dem Duschen vergaß sich anzuziehen. Erfahrene Nacktyogis schwärmen von dem Erlebnis, die Übungen ohne Kleidung zu praktizieren. Anders als erwartet fühlt man sich beim Nacktyoga angeblich nicht unwohl, sondern befreit. Dennoch bleibt die kuriose Praxis wohl eher etwas für besonders Mutige.

Dog-Yoga = Doga

Auch unsere Haustiere sollen auf ihre Kosten kommen und einmal richtig entspannen können. Mithilfe von Doga soll es Hund und Herrchen gemeinsam gelingen, einmal abzuschalten und zu entspannen. Für unsere Vierbeiner gibt es mittlerweile unzählige Wellness-Packages. Von der Hundemassage bis zur Bachblütentherapie für Tiere. In Japan und Hongkong sind angeblich schon fast alle Hunde verrückt nach Yoga – nun sollen es auch die europäischen Vierbeiner werden. Bei mit dem Herrchen gemeinsam ausgeführten Yoga-Übungen, sollen besonders verhaltensauffällige Hunde sozialisiert und beruhigt werden. Auch die Beziehung zwischen Hund und Besitzer soll mithilfe von Doga gefestigt werden. Die Übung „Der herabschauende Hund“ dürfte Bello ohnehin nicht schwerfallen.

DogYoga1 YogaDog3

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Wut Probe – Rage-Yoga

Wem normales Yoga ebenfalls zu langweilig ist, der sollte es einmal mit Rage-Yoga probieren. Erfinderin dieser Yoga-Variante ist die Kanadierin Lindsay Istace. Anstatt friedlich und ruhig auf einer Matte zu liegen, wird beim Rage-Yoga geflucht was das Zeug hält. Da die Kurse im Hinterzimmer eines Pubs abgehalten werden, darf sich jeder Teilnehmer zwischendurch auch mal ein Bier gönnen. Um die Stimmung beim Wut-Yoga zu untermalen, wird Heavy-Metal-Musik gespielt.

Grimassen schneiden – Yotox

Yotox ist wahrscheinlich die günstigste Yoga-Variante, denn man kann es ganz einfach, immer und überall alleine betreiben. Beim Yotox geht es nämlich darum, sein Gesicht zu verziehen – nicht irgendwie, sondern mit verschiedenen Grimassen. Yotox ist eine Wortkreation aus Botox und Yoga. Mit dieser lustigen Variante des Yoga kann man angeblich auch ohne Botox sein jugendliches Aussehen bewahren. Mit verschiedenen Übungen, die die Gesichtsmuskulatur beanspruchen, soll kleinen Fältchen vorgebeugt werden. Durch die verschiedenen Grimassen werden Blut- und Lymphgefäße stimuliert und der Sauerstofftransport im Gesicht verbessert. Allerding sollte man die lustigen Gesichts-Verrenkungen lieber nur zu Hause praktizieren.

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