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Glück gehabt!

Egal ob im Leben, in der Liebe oder im Lotto – Glück kann man immer gebrauchen. Doch was bedeutet Glück und wo findet man es?

Rauchfangkehrer, vierblättrige Kleeblätter Hufeisen und kleine Schweinchen, die man zu Silvester geschenkt bekommt, bringen angeblich Glück für das kommende Jahr. Ganz so einfach, scheint es jedoch nicht zu sein. Zwar freut man sich jedes Jahr über die kleinen Glücksbringer, doch für sein Glück ist man immer noch selbst verantwortlich.

Glück, was ist das eigentlich?

Schon viele Menschen, Studien und Wissenschaften  haben sich mit dem Glück beschäftigt. Es gibt sogar einen internationalen Tag des Glücks (20.März). Doch was ist dieses Glück eigentlich? An dieser Stelle muss gleich betont werden, dass es für Glück wohl keine einheitliche Definition gibt, denn es bedeutet für jeden von uns etwas Anderes. Für die einen bedeutet Glück, viel Geld zu haben oder sich alles leisten zu können, was man gerne haben möchte. Für andere ist Glück, Erfolg in der Liebe oder im Beruf. Das heißt, dass Glück Definitionssache ist. Zwar fühlen wir uns in bestimmten Momenten glücklich, doch ob wir auch im Leben Glück gehabt haben, lässt sich meist nur im Nachhinein sagen. Erst wenn wir rückblickend über unser Leben und Dinge, die wir erreicht haben – oder auch nicht – nachdenken, können wir sagen, ob wir Glück hatten-

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Glück definiert jeder anders.

Unglück

Neueste Studien  zeigen, dass unglückliche Menschen öfter krank sind als glückliche. Der Psychoanalytiker Erich Fromm forschte in den 80er Jahren über das Glück. Seine Forschungen ergaben interessante Aufschlüsse zu diesem Thema. Laut Fromm erfüllt jeder Mensch in einer Gesellschaft eine bestimmte Rolle. Diese Rolle kann beispielsweise die Rolle der Mutter oder des Vaters sein oder einfach die Rolle der Frau und des Mannes. Innerhalb dieser Rollen werden bestimmte Funktionen erfüllt. Irgendwann erfüllen wir jedoch nur noch unsere Pflicht in dieser Rolle und funktionieren wie Roboter – das macht uns auf Dauer unglücklich. Die Folgen sind Burn-Out und Depression.

Glücklich sein ist gesund

Das genaue Gegenteil von Unglück bewirkt Glück – es macht uns nämlich gesund. Menschen, die sich glücklich fühlen, arbeiten effizienter und sind allgemein motivierter. Das heißt, Glück ist eine gute Voraussetzung, um gute Arbeit zu leisten und erfolgreich zu sein. Laut der Leistungsideologie, die von vielen Menschen vertreten wird, bringt mehr Leistung mehr Glück – doch um gute Leistung erbringen zu können, ist Glück bereits eine Voraussetzung und nicht das Ergebnis.

Suche nach dem Glück

Das Glück liegt nicht einfach auf der Straße. Die Suche danach muss man selbst in die Hand nehmen. Doch manchmal ist es gar nicht so gut, nach dem Glück zu suchen. June Gruber, eine Psychologin der Universität Yale, hat verschiedenste Gründe definiert, warum die Suche nach dem Glück nicht immer erstrebenswert ist. Die Psychologin meint unter anderem, dass negative Gefühle wie Wut und Angst gar nicht so schlecht sind, weil sie uns vor Gefahren und Risiken beschützen. Außerdem macht es uns erst recht unglücklich, wenn wir uns zu sehr auf die Suche nach Glück konzentrieren, aber ständig das Gefühl haben, es nicht zu finden.

Geheimrezept für Glück?

„Man soll die kleinen Dinge im Leben schätzen“ oder „Man soll mit dem zufrieden sein, was man hat“ – Weisheiten und angebliche Geheimrezepte für das Glück gibt es viele. Welches wirklich hilft, ist wohl – genauso wie das Glück selbst – Ansichtssache. Auch viele Bücher und Ratgeber versprechen, ein Geheimrezept für das Glück zu offenbaren oder zumindest einen Weg gefunden zu haben, wie man auf Dauer glücklich wird. Welches Rezept funktioniert und wie man sein Glück findet, muss dennoch jeder für sich selbst beantworten ;).

 

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